Nachdem mein Dell Dimension 5000 (mit etwas dickerer Grafikkarte und 2 GB RAM) sich unter Windows 7 extrem wohl fühlt (absolut nicht vergleichbar mit einem Vista, das auf derselben Hardware lediglich kriecht), musste heute das Eee PC daran glauben.
Nachdem mein Dell Dimension 5000 (mit etwas dickerer Grafikkarte und 2 GB RAM) sich unter Windows 7 extrem wohl fühlt (absolut nicht vergleichbar mit einem Vista, das auf derselben Hardware lediglich kriecht), musste heute das Eee PC daran glauben.
Ich hasse Veränderungen. 🙂 Vor allem den Wechsel von meinem angestammten geliebten „Nero 6 Reloaded“ 6.6.x-Brennprogramm auf irgendwelche aufgeblasenen neueren Versionen. Die gute alte Version 6.6 läuft problemlos auch unter VMware Fusion und brennt von dort aus wahlweise auf das Slotin-Superdrive des iMac oder gerne auch per USB auf einen der VM exklusiv zur Verfügung stehenden externen DVD-Brenner. Warum also wechseln?
Tja – weil mich Windows 7 (ausnahmsweise auf realer Hardware) hämisch mit „bekannten Kompatiblitätsproblemen“ angrinst, und ob ich mir das nicht vielleicht nochmal überlegen möchte.
Wie cool – Mac OS 10.6 „Snow Leopard“ zeigt Größen von Datenträgern und Dateien statt in seit Jahrzehnten üblichen IT-spefizischen 2er-Potenzen
nun im „Marketing-Sprech“ der Festplattenhersteller, d.h. in 10er-Potenzen an:
Klar – Festplattenherstellern gelingen Verkäufe besser, wenn Sie auf Ihre Festplatte mit 500.000.000.000 Bytes Kapazität „500 GB“ drucken – in Wirklichkeit sind das aber dummerweise nur 465,661 GB … wobei – sowas kauft ja keiner.
Apple hat mit Mac OS X 10.6 „Snow Leopard“ ein neues Feature in iTunes implementiert – eines, das vielen derart den Kamm schwellen lässt, dass sie Apple für das neue Microsoft halten.
Aber langsam: Einerseits ist es nützlich, dass iTunes sich automatisch startet, wenn man ein iPhone oder einen iPod ins Dock stellt. Doch damit hört in meinem persönlichen Fall die Liebe zu iTunes auch schon wieder auf: Musik wird mit VLC abgespielt – der zwar auch von Version zu Version fetter wird, aber trotzdem einen deutlich schmaleren Memory Footprint hat. Und: VLC reagiert (auf dem Vernehmen nach von Apple relativ schlecht dokumentierten Pfaden) ebenfalls auf die Apple Remote und die Play/Pause-Hotkeys auf dem Keyboard. Feine Sache.
So war das zumindest bisher – denn dummerweise fühlt sich iTunes seit Mac OS X 10.6 zu Höherem berufen: Ist es nicht gestartet, wird es bei Druck auf Play/Pause aufgerufen. Sprich: Will man lediglich im VLC (oder einer anderen, Nicht-Apple-Playersoftware) das Playback pausieren, passiert das zwar – aber gleichzeitig startet iTunes. 😮